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Stadtgeschichtsforscher in Reutlingen


Bern, Burgerbibliothek: Schlacht bei Reutlingen 1377 aus dem 15. Jahrhundert, Auf der 55. Jahrestagung tauschen sich Fachleute aus dem In- und Ausland über das Thema Städtebünde und städtische Außenpolitik im hohen und späten Mittelalter aus.

Nach der Begrüßung durch Frau Erste Bürgermeisterin Ulrike Hotz am Freitag, 18. November, um 19.00 Uhr im Rathausfoyer steht im Eröffnungsvortrag von Stadtarchivar Dr. Roland Deigendesch ein Kapitel Reutlinger Stadtgeschichte auf dem Programm, die Schlacht bei Reutlingen im Mai 1377. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, im Anschluss gibt es einen Stehempfang.

Der Arbeitskreis unter dem Vorsitz von Professor Bernd Roeck in Zürich widmet sich seit mehr als 50 Jahren der Erforschung der Stadtgeschichte auch über den südwestdeutschen Raum hinaus. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit stehen die jährlichen Arbeitstagungen, die jeweils bestimmten Themen gewidmet sind. Vielfach hat der Arbeitskreis wegweisend gewirkt.

Die Tagungen zu Themen wie "Städtische Randgruppen und Minderheiten" (1984), "Stadtbilder der Neuzeit" (2003) oder zu religiöser Koexistenz im urbanen Raum (2005) verliehen der Forschung neue Impulse. Diesmal soll es um kommunale Zusammenschlüsse am Ende des Mittelalters gehen. Gerade Reutlingen war von der ersten Stunde an Mitglied des Schwäbischen Städtebundes. Die Schlacht vor den Toren der Stadt bei Sankt Leonhard war ein Höhepunkt in den Auseinandersetzungen zwischen dem Schwäbischen Städtebund und den Grafen Württemberg, seinen hartnäckigsten Gegnern.

Das vollständige Tagungsprogramm gibt es im Internet (www.stadtgeschichtsforschung.de/tagungen.htm). Die Vorträge beginnen am Samstag um 8.30 Uhr, bei einer Teilnahme am Samstag und Sonntag wird eine Tagungsgebühr erhoben. Der Freitagabend ist frei.
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