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Oberbürgermeisterin ehrt Blutspender


Von links: Rolf Kirsch, Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, Heiner Rist, Manfred Schaal und Dr. Heinz Tochtermann Die Oberbürgermeisterin war voll des Lobes und der Anerkennung: "Sie, liebe Blutspenderinnen und Blutspender retten Leben. Das ist ein Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit, den wir heute würdigen wollen. Das darf Sie mit einem guten Gefühl, ja: mit Stolz, erfüllen, dass sie anderen Menschen ihren "Lebenssaft" zur Verfügung stellen.".
Den Saft aller Säfte kann man trotz medizinischer und technischer Fortschritte nicht herstellen. Es gibt künstliche Zähne, künstliche Hüften, und künstlich-korrigierte Nasen, aber künstliches Blut gibt es nicht.
Der menschliche Körper allein ist in der Lage, das lebenswichtige Blut mit all seinen lebenswichtigen Funktionen zu produzieren.
Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass es Menschen wie die geehrten Blutspender gibt, die es auf sich nehmen, freiwillig, unentgeltlich, immer wieder die Termine des Roten Kreuzes wahrzunehmen - in der Kerschensteinerschule, im Isolde-Kurz-Gymnasium, in der Laura-Schradin-Schule, in der Hochschule und in der Bibliothek des Ortsteils Rommelsbach.
95% der Bevölkerung sind mindestens einmal im Leben auf eine Blutspende angewiesen.
Bemerkenswert, dass demgegenüber nur 3 bis 4 % der blutspendefähigen Bevölkerung in Deutschland Blut spendet.
Erfreulicherweise ist die Zahl der Spender hier in Reutlingen im letzten Jahr (Zeitraum 1. August 2006 bis 31. Juli 2007) gestiegen, von 816 auf 1110 Gesamtspender.
Die Erstspender haben sich sogar mehr als verdoppelt von 113 auf 261 Erstspender. Der Grund dafür liegt daran, dass vermehrt Erstspenderaktionen durchgeführt wurden.
Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, des Magens und des Darms.