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Erster Erfahrungsaustausch „Kommunaler Klimaschutz“ in Pirna


Erster Erfahrungsaustausch "Kommunaler Klimaschutz" in PirnaZuerst hatten die Teilnehmer Gelegenheit, Einblicke in die jeweilige Klimaschutzarbeit zu gewinnen. So hat die Stadt Pirna wie Reutlingen auch ein kommunales Energie- und Klimaschutzkonzept entwickelt.
Am 6. November 2017 erhielt die Stadt Pirna nach 2010 und 2013 zum dritten Mal den European Energy Award.
Im Jahr 2015 wurde der Verkehrsentwicklungsplan neu aufgestellt, der Maßnahmen festschreibt, wie bis 2030 die nachhaltige Mobilitätsentwicklung vorangebracht werden soll. Schwerpunkte bilden dabei die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs und das innerstädtische Rad- und Fußwegenetz sowie die Förderung der neuen Formen E-Mobilität und Car-Sharing. Eine Citybuslinie wurde testweise eingeführt und der Bau der Umgehungsstraße, inklusive Tunnel, wurde vor kurzem begonnen.
 
Mittags wurde im Rahmen des Erfahrungsaustausches dann das Heizkraftwerk (HKW) der EVP - Energieversorgung Pirna GmbH besichtigt.
Seit 1994 versorgt das HKW Pirna-Sonnenstein rund 4.500 Haushalte auf dem Sonnenstein und in der Innenstadt mit Fernwärme. 36 öffentliche Einrichtungen und 13 Gewerbebetriebe sind an die Fernwärme angeschlossen.
Das HKW ist ein Gasturbinen-Heizkraftwerk. Es basiert auf der zurzeit effektivsten und modernsten Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung. Damit hat es einen Wirkungsgrad von ca. 80 Prozent. Zur Wärmeerzeugung wird hauptsächlich Erdgas verwendet. Das Heizkraftwerk Pirna-Sonnenstein versorgt Pirna nicht nur mit Wärme, sondern deckt derzeit auch ca. 5 Prozent des Strombedarfs von Pirna ab.
 
Erster Erfahrungsaustausch "Kommunaler Klimaschutz" in PirnaAnschließend wurde die in Passivhausbauweise erbaute Oberschule "Carl Friedrich Gauß" besucht. „Es war interessant zu erfahren“, so Bültge-Bohla, „dass nachdem sich die Nutzer der Schule an das neue Gebäude und sich die Technik an die Nutzer gewöhnt hatten, die erwarteten Energie- und Kosteneinsparungen auch erreicht werden. Allerdings muss man dafür die Haus- und Steuerungstechnik verstehen und beherrschen“.
 
Im nächsten Jahr soll das Treffen in einer der anderen teilnehmenden Kommunen fortgeführt werden.
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