Aktuelles

Eine Rettungsgasse zu bilden ist kinderleicht


Mancher Autofahrer gerät sogar in Panik - sofort stoppen oder weiterfahren? Wohin ausweichen? "Eine Rettungsgasse zu bilden, ist eigentlich kinderleicht. Sie muss bereits dann gebildet werden, wenn sich der Verkehr staut oder ins Stocken gerät. Häufig wird dies jedoch nicht bedacht, dann hilft vielleicht noch ein ausreichender  Abstand zum Vordermann. So kann man im Notfall problemlos seitlich ausweichen", erläutert der stellvertretende Feuerwehrkommandant Adrian Röhrle. Unabhängig von der Anzahl der Spuren, müssen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links ausweichen, alle anderen Spuren weichen nach rechts aus. Ist die Straße eng, ist es nicht damit getan, einfach anzuhalten, denn dann kommen die Einsatzfahrzeuge nicht mehr durch. Der Autofahrer muss zügig weiterfahren und bei der nächsten Gelegenheit Platz schaffen. Generell darf fürs Platzmachen sogar eine rote Ampel missachtet werden. "Auf jeden Fall muss auf den fließenden Verkehr und eventuell querende Autos geachtet werden, deshalb nur mit Schritttempo in die Kreuzung vortasten", weiß Röhrle. Wird man an einer roten Ampel geblitzt, ist nicht mit einem Bußgeld zu rechnen, wenn auf dem Beweisfoto ein Einsatzfahrzeug zu erkennen ist. Kommt in Ausnahmefällen ein Bußgeldbescheid ins Haus, kann der Autofahrer seinen Einspruch begründen und gegen das Bußgeld vorgehen. 

Beim Tag der Sicherheit am Sonntag, 15. Oktober wird die Kinderfeuerwehr mit ihren "Feuerwehr-Bobbycars" vorführen, wie leicht es ist, diese einfache Regeln umzusetzen. Vorführungen der Rettungsgasse gibt es um 13.45 Uhr und um 14.45 Uhr.

Rettungsgasse Stellvertretender Feuerwehrkommandant Adrian Röhrle

Weitere Informationen auf unseren Seiten